Arbeitsschwerpunkte

Meine berufliche Herkunft und die Schönheit meiner Heimat haben die Weichen gestellt für die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit auf Bundesebene und im Wahlkreis:


Königstein:
Klaus Brähmig, Dr. Horst Metz, LR Michael Geißler und BM Frieder Haase legen gemeinsam mit Verena von Mitschke-Collande, der Eigentümerin der Giesecke Devrient GmbH, und Dr. Walter Schlebusch, Geschäftsführer für den Bereich Banknote bei G D, den Grundstein für die Erweiterung des Werkes Königstein der Papierfabrik Louisenthal. Insgesamt investiert G D rund 70 Millionen Euro in sein Werk in Sachsen und will 50 neue Arbeitsplätze schaffen.

Mittelstand/Handwerk/Dienstleistung

Als gelernter Handwerksmeister bin ich bestens mit der wirtschaftlichen Situation und den täglichen Problemen der einheimischen Unternehmer und Investoren in meinem Wahlkreis vertraut. Ohne funktionierendes produzierendes Gewerbe, mittelständische Industrieunternehmen und ein gesundes Handwerk werden wir die Probleme des Arbeitsmarktes in unserer Region nicht in den Griff bekommen. Aus diesem Grund habe ich seit Beginn meiner politischen Tätigkeit meine Büros als Dienstleistungszentren für Unternehmen meiner Region etabliert. Zur täglichen Arbeit gehören neben gezielten Nachforschungen bei wirtschaftlichen Hemmnissen, die Betreuung von Investoren bei Neuansiedlungen sowie die Vermittlung zwischen Banken und Unternehmen bei Kreditproblemen.

Rabenau:
Für den Wahlkreisabgeordneten gehören Betriebsbesichtigungen und Gespräche mit der Geschäftsleitung und den Belegschaften zu den wichtigsten Quellen bei der Informationsbeschaffung über die wirtschaftliche Entwicklung in de Region. Hier besucht Klaus Brähmig die Polstermöbel Oelsa GmbH in Rabenau.

Die eingehenden Petitionen von Unternehmen, die Informationen aus Gesprächen und Firmenbesichtigungen in meiner Heimat fließen umgekehrt auch wieder in meine politische Arbeit in Berlin ein. Als Mitglied des Fraktionsvorstandes und anderer Gremien nutze ich meine Möglichkeiten, die wirtschaftlichen Probleme an entsprechender Stelle vorzutragen und einer Lösung zuzuführen. In Berlin setze ich mich daher auch für eine radikale Reform des deutschen Steuersystems, eine deutliche Reduzierung der Lohnnebenkosten durch die Reform der sozialen Sicherungssysteme, die Entbürokratisierung unserer Gesellschaft und eine Reduzierung der ausufernden Staatsverschuldung ein.

Seit 1990 habe ich mir durch die engagierte Arbeit im Wahlkreis und auf der Bundes- bzw. Landesebene wertvolle Kontakte zu Wirtschaft, Politik und vorpolitischem Raum aufbauen können. Damit war es mir möglich, insbesondere die wirtschaftliche Sanierung bzw. Expansion von Unternehmen aus unserer Region politisch zu flankieren. In zahlreichen Fällen konnten bedrohte Unternehmen gerettet, Arbeitsplätze gesichert bzw. neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In dieser Arbeit sehe ich auch in Zukunft meine Hauptaufgabe.


Tourismus

Dresden:
Bundespräsident Horst Köhler und seine Gattin Eva Maria beim Besuch im Schrammsteingebiet der Sächsischen Schweiz. Im Gespräch mit dem Staatsminister für Kultus Herrn Prof. Dr. Roland Wöller MdL und Klaus Brähmig MdB zeigte sich der Bundespräsident begeistert von der malerischen Landschaft sowie seiner herzlichen Gastfreundschaft und versprach wiederzukommen.

Laut Erhebungen des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz und des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen liegt der Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge mit jährlich etwa 616000 Gästen, die knapp 2,5 Millionen Übernachtungen buchen, im absoluten Spitzenfeld der sächsischen Tourismusregion. Nach Angaben des Arbeitsamtes Pirna sichert die in unserer Region stark mittelständisch geprägte Tourismusbranche allein in meinem Wahlkreis die Erwerbstätigkeit von ca. 7.000 Bürgern.

Als Bundestagsabgeordneter habe ich mich deshalb schon früh gezielt für eine ständige Mitgliedschaft im Bundestagsausschuss für Tourismus entschieden, da ich in der Tourismusbranche eine große Chance sah, neue Arbeitsplätze zu schaffen, die in der Industrie verloren gegangen waren. Insofern war es nur konsequent, auch auf regionaler Ebene Verantwortung zu übernehmen. Seit 1991 bemühe ich mich als Gründungsmitglied und seit 1993 als Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V. eine effektive und ansprechende Vermarktung einer der attraktivsten Urlaubsregionen Deutschlands voranzutreiben.

Königstein:
Bürger des Wahlkreises, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Klaus Brähmig MdB beim Wandern im Elbsandsteingebirge. Die Bundeskanzlerin unterstützt das engagierte Wirken des tourismuspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Beide Abgeordnete vertreten Regionen mit einer sehr hohen touristischen Intensität.

Diese Kombination von theoretischem Fachwissen, das ich mir auf der Bundesebene über die Jahre aufgebaut habe, und praxisbezogener Arbeit in der Heimat hat dazu geführt, dass ich 1998 zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bzw. tourismuspolitischen Sprecher der Fraktion gewählt wurde.

Als Mitglied des Fraktionsvorstandes, des Tourismusbeirates der Bundesregierung und vieler anderer touristischer Gremien nutze ich die Möglichkeit, den Tourismusstandort Deutschland, Sachsen und meinen Heimatwahlkreis auf nationaler und internationaler Ebene politisch zu begleiten und zu stärken. Auch in Zukunft werde ich jede Möglichkeit nutzen, um in Berlin oder andernorts für meine Heimat zu werben und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort zu sichern bzw. neue zu schaffen.


Kultur/Sport

Der Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge verfügen über eine wunderschöne, ja einzigartige Natur, ein ausgezeichnetes Angebot an Betrieben der Gastronomie und Hotellerie und über beeindruckende Kulturgüter. Die Ausgangslage für eine erfolgreiche Vermarktung der Region ist also gut, allerdings mussten in den letzten Jahren gerade aufgrund der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte in den Kommunen auch deutliche Einsparungen beim Kulturhaushalt vorgenommen werden.

Dippoldiswalde:
In der ev. Stadtkirche eröffnet der Vereinsvorsitzende Klaus Brähmig im Rahmen des Festivals „Sandstein & Musik“ ein festliches Konzert mit den Virtuosi Saxoniae unter Leitung von Prof. Ludwig Güttler.

Angesichts dieser Situation habe ich bereits 1993 gemeinsam mit dem Trompetenvirtuosen Prof. Ludwig Güttler und Bürgermeistern des Wahlkreises die Initiative für das Musikfestival „Sandstein & Musik“ ins Leben gerufen. Dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Helfer und regionaler Sponsoren sowie der künstlerischen Leitung von Prof. Ludwig Güttler und der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich ist es uns in den letzten Jahren gelungen ein kleines, aber feines Kulturevent zu etablieren. Dieses zeichnet sich durch internationale Spitzenensembles der klassischen Musik aus, die zu erschwinglichen Preisen in Kirchen, Burger und Schlössern des Landeskreises auftreten. Durch Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement der Sponsoren, vom Handwerksmeister bis zur ortsansässigen Bank, kommt das „längste Festival Europas“ im Gegensatz zu anderen hochsubventionierten Festivals mit gerade einmal 16 Prozent öffentlicher Förderung aus. Das Festival trägt damit maßgeblich zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei, zieht zunehmend kaufkräftige Gäste aus Westdeutschland und ganz Europa an und verbessert damit auch die so genannten weichen Standortfaktoren für den Investitionsstandort Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

Die praktischen Erfahrungen und Kontakte beim Aufbau dieses Musikfestivals nutze ich beispielsweise bei meiner Mitarbeit im Landesvorstand der Sächsischen Union. Auf meine Initiative hin wurde dort ein Antrag in den Landesvorstand eingebracht und mehrheitlich beschlossen, der die Gründung eines Landesfachausschusses für Kultur vorsieht und damit den Erhalt der deutschlandweit einzigartigen sächsischen Kulturlandschaft wieder stärker in das Bewusstsein der Sächsischen Union rückt. Dem Erhalt und Ausbau der regionalen Kulturlandschaft will ich mich daher auch in Zukunft intensiv widmen. Der häufig allein haushalterisch geführten Debatte um Kultur müssen inhaltliche Impulse hinzugefügt werden. Da mit der Unsicherheit der Menschen über die Auswirkungen der Globalisierung das Bedürfnis nach kultureller Verankerung wächst.

Altenberg:
Der Präsident des Landessportbundes E. Werner, der Präsident des Kreissportbundes Sächsische Schweiz R. Matthes, der ehemalige Chef der Sächsischen Staatskanzlei Staatsminister a. D. H. Winkler und der Bürgermeister von Altenberg T. Kirsten besuchen gemeinsam mit Klaus Brähmig Sportler beim Schießtraining auf der Altenberger Biathlonwettkampfanlage – hier im Gespräch mit Biathlon-Leistungssportlerin Katja Beer.

Als Präsidiumsmitglied des Kreissportbundes Sächsische Schweiz und als Mitglied des SSV Altenberg setze ich mich gezielt für den Breiten- und Spitzensport ein, denn die Sportvereine unserer Region und die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer sind die "besten Sozialarbeiter", die wir vor Ort haben können. Die Vereine sorgen zusätzlich für eine Verankerung der Menschen in ihrer Heimat. Unsere Spitzensportler sind Vorbilder für die Jugend und mit ihren Erfolgen identifiziert sich einen ganze Region.



nach oben